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23.08.2005-23:19 Uhr

Turnstunde am Strand - Völkerball ist kein Turnstundenfüller, sondern Trendstrandsport

Manager Timmä im Interview mit dem Nordbayrischen Kurier

Von Florian Zinnecker

Die Trend-Ballsportler duellierten sich vor zwei Wochen am Hamburger Elbestrand. „Die jüngsten Teilnehmer waren 18 Jahre alt, die ältesten Mitte 30”, erinnert sich Timm Conring aus dem Weltmeister-Team Beach Devils.

Wo es euch gefällt
Eigentlich funktioniert Völkerball überall - und denkbar unkompliziert: Zwei beliebig große Mannschaften stehen sich auf einem netzlosen Volleyballfeld gegenüber. Wenn gerade kein Spielfeld da ist, tun’s auch Schnüre, Äste oder andere Gegenstände als Begrenzung. Um die Mannschafts-Innenfelder gürtet sich jeweils ein gegnerisches Außenfeld. Darin ist der König positioniert, der manchmal auch Torwart oder Hintermann heißt. Derart eingekesselt versuchen die Spieler im Innenfeld, dem Ball auszuweichen, der von allen Seiten auf sie zufliegen kann.

Das Leben ist hart - der Ball auch
Wenn der Ball an irgendeiner Stelle des Körpers berührt und danach zu Boden fällt, der ist abgeworfen und muss sich ins Außenfeld zurückziehen, um von dort aus die gegnerische Spielerzahl zu vermindern.

Zweite Chance
Nach einem Treffer dürfen Außenfeldspieler wieder im Innenfeld spielen. Wer das gegnerische Innenfeld zuerst leer geräumt hat, muss noch den einspringenden König abwerfen, bevor seine Mannschaft gewinnt. Kopftreffer sind ungültig, denn der eingesetzte Schaumstoff- oder Volleyball kann ganz schön hart sein.

„Der Unterschied beim Beach-Völkerball liegt darin, dass die Mannschaften aus insgesamt sechs Spielern bestehen. Der Kapitän hat lediglich ein Leben - nicht drei, wie bei der Normalversion. Gespielt wird in zwei Gewinnsätzen. Falls nach 20 Minuten noch keine Mannschaft zwei Sätze gewonnen hat, entscheidet der „Golden-Shot” - also der nächste Treffer - über Sieg und Niederlage”, erklärt der Weltmeister Timm.

Dieses Spiel füllt nicht nur so manche Sportstunde, sondern verlangt laut Timm Conring „viele Talente auf einmal: Ein Beach-Völkerballer braucht taktisches Verständnis, Kraft, Lauffreude, einen guten Wurfarm, er muss fangen können und benötigt eine Nase für die Witterungsverhältnisse” - denn wie der Name schon sagt, findet Beach-Völkerball ja am Strand statt. „Die Location ist das absolute Nonplusultra”, schwärmt Timm. „Außerdem macht Beach-Völkerball tierischen Spaß und ist eine schöne Erinnerung an die Schulzeit.” Keiner der sechs Beach Devils habe seither Völkerball gespielt.

Spaß muss sein
Können Sportler mit dieser Einstellung Weltmeister werden? Sieht so aus. „Die Mannschaft besteht einfach aus meinem Freundeskreis - wir kennen uns ziemlich lange und haben uns vor dem Turnier zusammengetan.” In Zukunft möchten die Weltmeister die Sponsoring-Millionen dann in Neueinkäufe investieren - falls diese Antwort ernst gemeint war.

Auf zu Olympia?
Die Chancen, dass der Turnstunden-Sport wie Volleyball irgendwann zur olympischen Disziplin erkoren wird, stehen aber nicht schlecht: „Für die Zuschauer ist es ein schnell zu begreifender Sport mit viel Spaß und Spannung. Außerdem hat fast jeder schon Völkerball gespielt.” Und der abschreckende Schulgong nach dem Match ist schließlich auch Vergangenheit - garantiert.

Quelle: www.x-bay.de
14.08.2005-22:43 Uhr

die ersten Bilder der WM sind online

Ab sofort könnt Ihr unter "Fun und Downloads" den ersten Teil der Bilder von der WM sehen. Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen
13.08.2005-21:46 Uhr

die Sensation, Beachdevils sind WELTMEISTER 2005

Hamburg - Bei typischen Hamburger Wetter haben die Beachdevils es geschafft, ab sofort können sich die Spieler Stefanie, Nina, Sandra, Christian, Steffen und Timm offiziell \"Weltmeister\" nennen.

\"Weltmeister



Bei einem sehr ausgeglichenen Turnier konnten sich die Devils gegen Mannschaften wie Strandkai, Elbpiraten und The Body Checkers ins Finale spielen. Erstaunlich dabei ist, dass die Devils lediglich einen Satz abgegeben haben. Gegen die doch ziemlich fitte Mannschaft der Kaifu-Lodge gaben Sie gleich den ersten Satz ab, konnten aber durch eine hervorragende Einstellung und gekonntem Teamplay das Match doch noch umbiegen und zogen so ins Finale gegen den Titelverteider \"AS Schanz Elysee\", die sich im Halbfinale gegen den Mitfavoriten \"Eventlappen\" nach Golden-Shot durchsetzen konnten, ein.

Im Finale legten die Männer und Frauen um Kapitän Steffen dann sogar noch eine Schippe drauf und konnten das Finale ganz klar mit 2:0 für sich entscheiden und so den Thron im Beachvölkerball für sich in Anspruch nehmen.

Bedanken möchten wir uns noch einmal ganz besonders bei unseren Sponsoren ednet und dem Alko-Service, die für die kompletten Kosten aufgekommen sind und es möglich gemacht haben mit den schönen H2O Trikots aufzulaufen.

Natürlich möchten wir uns auch bei den ganzen Zuschauern bedanken die sich für uns ins Zeug gelegt haben und auch auf unserer Seite standen als es mal nicht so gut gelaufen ist.

In den nächsten Tagen werden wir das Bildarchiv noch ein wenig aufstocken um auch den Usern die es nicht geschafft haben an den Strandkai zu kommen, ein Paar Eindrücke des super organisierten Events zu geben.
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